Wie funktioniert ein Bausparvertrag? 

Ein Bausparvertrag kann überaus praktisch und hilfreich sein, wenn es um die Finanzierung einer Immobilie geht. Doch wie funktioniert das genau? Der Bausparvertrag nutzt die Kombination aus einem Sparplan und einem Darlehen von der Bank. Im Laufe der sogenannten Ansparphase spart der Bausparer einen zuvor festgelegten Teil der gesamten Bausparsumme zu sehr niedrigen Guthabenzinsen an. Wenn der Vertrag dann ausläuft, gewährt die Bank das Baudarlehen zum vereinbarten Zinssatz, der in der Regel sehr niedrig ist. Aber was hat es mit der Bausparsumme und der Ansparphase auf sich? Und was sind eigentlich Guthabenzinsen? 

Der Bausparvertrag

Ein Bausparvertrag kann überaus praktisch und hilfreich sein, wenn es um die Finanzierung einer Immobilie geht. Doch wie funktioniert das genau? Der Bausparvertrag nutzt die Kombination aus einem Sparplan und einem Darlehen von der Bank. Im Laufe der sogenannten Ansparphase spart der Bausparer einen zuvor festgelegten Teil der gesamten Bausparsumme zu sehr niedrigen Guthabenzinsen an. Wenn der Vertrag dann ausläuft, gewährt die Bank das Baudarlehen zum vereinbarten Zinssatz, der in der Regel sehr niedrig ist. Aber was hat es mit der Bausparsumme und der Ansparphase auf sich? Und was sind eigentlich Guthabenzinsen? 

Die Bausparsumme des Bausparvertrages besteht aus einem Darlehen und einem Sparplan, welche zusammen mit der Bank ausgearbeitet werden und für die Finanzierung einer Immobilie verwendet werden können. Darüber hinaus eignet sich ein Bauspardarlehen ebenso für den Umbau oder die Modernisierung beziehungsweise Renovierung eines Hauses oder einer Eigentumswohnung. Die Guthabenzinsen für die gesamte Ansparphase werden, zusammen mit den Sollzinsen des Immobiliendarlehens, bereits beim Vertragsabschluss festgeschrieben. Allerdings vergeht zwischen der ersten Einzahlung des Bausparers und der späteren Auszahlung in der Regel viel Zeit, was sich je nach Marktlage und Höhe der Hypothekenzinsen gegebenenfalls ungünstig für den Bausparer auswirken kann.

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bausparvertrag

Dazu ein Beispiel zur Verdeutlichung

Wenn man einen Bausparvertrag abschließt, während die Hypothekenzinsen hoch sind, wird man das dementsprechend hoch verzinste Bauspardarlehen aller Wahrscheinlichkeit nach nicht in Anspruch nehmen, wenn der Vertrag ausläuft. Dieses Risiko ist allerdings eher gering, vor allem bei den aktuell niedrigen Zinssätzen (Stand: April 2020). Ein weiterer potentieller Unsicherheitsfaktor betrifft die zeitliche Planung, da der Bausparer nach dem Abschluss des Bausparvertrages weder den genauen Zeitpunkt der Zuteilung kennt noch die zeitliche Abfolge beeinflussen kann. Dafür profitiert der Bausparer jedoch zeitgleich von einer sehr hohen Planungssicherheit, da neben dem Darlehenszins auch der Sparzins von Anfang an bekannt ist. 

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Wann wird das Bauspardarlehen zugeteilt und
worin unterscheiden sich Bausparvertrag und Baukredit? 

Der Bausparvertrag wird zuteilungspflichtig, sobald die Ansparphase endet und die darauffolgende Wartezeit verstrichen ist. Wie lang diese Wartezeit ist, hängt von dem ausgehandelten Vertrag ab. Darüber hinaus muss der Bausparer den vertraglich festgesetzten Anteil der Bausparsumme komplett eingezahlt haben. Dieser Anteil bewegt sich in der Regel zwischen 30 und 50 Prozent der gesamten Bausparsumme.

Ein Beispiel

Liegt die Bausparsumme bei insgesamt 100.000 Euro, würde die Ansparphase enden, sobald der Bausparer mindestens 30.000 Euro beziehungsweise maximal 50.000 Euro eingezahlt hat. Wenn der Bausparvertrag zuteilungsfähig ist, kann der Bausparer das Darlehen direkt in Anspruch nehmen. Dazu muss er allerdings eine ausreichende Kreditwürdigkeit (Bonität) nachweisen und entsprechende Sicherheiten anbieten können.

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    Der Unterschied zwischen einem Bausparvertrag und dem klassischen Baukredit 

    und dem klassischen Baukredit liegt hauptsächlich im Zeitfaktor, da der Bausparvertrag üblicherweise lange vor dem eigentlichen Hauskauf abgeschlossen wird. Im Laufe der Ansparphase zahlt der Bausparer dann jeden Monat den zuvor festgelegten Betrag ein. Dabei handelt es sich um die sogenannte Bauspareinlage. Dieser Betrag (bis zu 100.000 Euro) wird hierzulande übrigens durch die gesetzliche Einlagensicherung abgesichert, was den Bausparer vor einem eventuellen Verlust schützt. Da die Banken und Bausparkassen verschiedene Bauspartarife anbieten, sollte der Bausparer die Angebote am besten schon im Vorfeld in Ruhe miteinander vergleichen. Dabei sollte man auf den Zinssatz, die Laufzeit, das Mindestsparguthaben, die Regelsparbeiträge und die Provision bei Vertragsabschluss (die sogenannte Abschlussgebühr, die bei rund einem Prozent der Bausparsumme liegt) achten.

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