KfW-Förderung: Die große Übersicht über KfW-Förderprogramme

Egal ob Neubau, Kauf oder Sanierung: Alles, was mit Immobilien zu tun hat, ist in der Regel kostspielig. Um dennoch möglichst vielen Menschen den Traum von den eigenen vier Wänden zu ermöglichen, vergibt die Förderbank KfW zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse. Damit auch Sie von der staatlichen Finanzspritze profitieren können, finden Sie hier einen umfassenden Überblick über die wichtigsten KfW-Förderprogramme. Alle Informationen beziehen sich auf den Stand von Mai 2022.

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Was ist die KfW?

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau – kurz KfW – ist eine der größten Förderbanken der Welt. Sie hat die Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts, ist also kein privatwirtschaftliches Unternehmen. Seit 1948 engagiert sie sich dafür, die Lebensbedingungen auf der ganzen Welt zu verbessern. So können Sie über die KfW etwa Studienkredite sowie Darlehen für Existenzgründer beantragen. Ein zentraler Aspekt der KfW besteht jedoch in der Förderung von Wohnraum. Käufer, Bauherren und Eigentümer dürfen sich gleichermaßen über attraktive Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen freuen. Gefördert werden etwa der altersgerechte Umbau von Bestandsimmobilien sowie der Neubau besonders energieeffizienter Gebäude.

KfW-Förderung als Darlehen oder Zuschuss

Privatpersonen können für den Immobilienbereich 2 Arten von KfW-Förderung beantragen: Darlehen und Zuschüsse.

KfW-Darlehen

Bei einem KfW-Darlehen handelt es sich formal um einen regulären Kredit. Da KfW-Kredite meist jedoch mit sehr niedrigen Zinsen einhergehen, sind sie besonders nachgefragt. KfW-Darlehen gibt es nur bis zu einer bestimmten Darlehenssumme: So können Sie beispielsweise im Rahmen des Wohneigentumsprogramms KfW 124 einen Kredit in Höhe von bis zu 100.000 Euro beantragen. Den Kredit für altersgerechtes Umbauen (KfW-Programm 159) gibt es bis zu einer maximalen Darlehenssumme von 50.000 Euro. Da diese Summen zur Finanzierung von Kauf oder Neubau einer Immobilie in der Regel nicht ausreichen, kommt ein KfW-Kredit hier hauptsächlich als kostensparende Ergänzung zur regulären Baufinanzierung infrage.

KfW-Darlehen können Sie nicht bei der KfW selbst beantragen. Stattdessen müssen Sie sich hierfür an die sogenannte „durchleitende Bank“ wenden. Hierbei kann es sich zum Beispiel um Ihre Hausbank handeln, welche die Abwicklung des KfW-Kredits für Sie übernimmt. An diese Bank zahlen Sie am Ende auch Ihre monatlichen Raten. Mit der KfW selbst kommen Sie kaum in Kontakt. In jedem Fall wichtig: Die KfW-Förderung müssen Sie immer vor Beginn der Bauarbeiten beantragen!

Vorteile von KfW-Darlehen

Niedrige Zinsen: Die Zinsen für ein KfW-Darlehen liegen in der Regel auf dem Niveau einer günstigen Baufinanzierung bei idealen Voraussetzungen.
Tilgungsfreie Anlaufjahre: In den ersten 3 bis 5 Jahren entfällt die Tilgungsrate und Sie zahlen lediglich die Zinsen. Das führt zu einer geringeren finanziellen Belastung.
Tilgungszuschüsse: Unter Umständen können Sie von Tilgungszuschüssen profitieren. Vereinfacht gesagt wird Ihnen hierbei ein Teil der Restschuld schlicht erlassen. Den Tilgungszuschuss gibt es beispielsweise, wenn Sie im Rahmen des KfW-Kredits für Wohngebäude (Programme 261 und 262) besonders energieeffiziente Maßnahmen umsetzen, z. B. den Einbau einer neuen, energieeffizienten Heizung.

Nachteile von KfW-Darlehen

Darlehenssumme gedeckelt: KfW-Darlehen sind nach oben gedeckelt und eignen sich dadurch vorrangig als Ergänzung zur regulären Baufinanzierung und nur selten als eigenständige Finanzierung.
Grundbucheintrag nötig: Auch ein KfW-Darlehen geht mit einem Grundbucheintrag einher, jedoch genügt meist eine nachrangige Grundschuld. So kann die Grundschuld ersten Ranges für die eigentliche Baufinanzierung verwendet werden.
Kurze Zinsbindung bei potenziell langer Kreditlaufzeit: Zinsbindung und Kreditlaufzeit sind bei KfW-Darlehen getrennt voneinander zu betrachten. Die KfW gewährt grundsätzlich nur eher kurze Zinsbindungen von 5 bis 10 Jahren. Ist die Zinsbindung abgelaufen und ist der Kredit bis dahin nicht abbezahlt, werden die zu diesem Zeitpunkt marktüblichen Zinsen fällig.
Eingeschränkte Sondertilgungsmöglichkeiten: Die KfW akzeptiert Sondertilgungen nur im eingeschränkten Rahmen. Oft fällt hier eine Vorfälligkeitsentschädigung an.

KfW-Zuschuss

KfW-Förderung: Energieeffizienz eines Hauses auf dem Tablet

Neben zinsgünstigen Darlehen bietet die KfW-Förderbank auch reine Zuschüsse an, die unter anderem für energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen beantragt werden können. Um Familien den Traum von den eigenen vier Wänden zu ermöglichen, wird etwa auch das Baukindergeld als KfW-Zuschuss ausgezahlt.

Bei den Zuschüssen handelt es sich um eine besonders attraktive Art der Förderung, da Sie diese nicht zurückzahlen müssen. Neben dem bürokratischen Aufwand gibt es hier – anders als beim KfW-Darlehen – keine Nachteile. Die Zuschüsse können Sie direkt über das Online-Förderportal der KfW beantragen.

Wichtig ist auch hier, dass die Bau-, Sanierungs- oder Renovierungsmaßnahmen noch nicht begonnen haben dürfen. Lediglich Planungs- und Beratungsleistungen dürfen Sie vor Antragstellung in Anspruch nehmen. Die KfW prüft Ihren Antrag daraufhin und lässt Ihnen im besten Fall eine Antragsbestätigung für den Zuschuss zukommen, woraufhin Sie mit den Bauarbeiten loslegen können. Den Zuschuss erhalten Sie in der Regel nach Fertigstellung der baulichen Maßnahmen ausgezahlt. Bei der Bezuschussung von energieeffizienten Sanierungsmaßnahmen müssen Sie meist einen Energieeffizienz-Experten hinzuziehen, der die ordnungsgemäße Durchführung bestätigt.

KfW-Förderung für Neubau und Bestandsbauten

KfW-Wohnungseigentumsprogramm (Kredit 124)

Im Rahmen des Wohnungseigentumsprogramms fördert die KfW den Kauf oder Bau von selbstgenutzten Häusern und Wohnungen. Die Förderung ist dabei auf 100.000 Euro gedeckelt. Wer sich für den Hausbau entscheidet, kann den Kredit innerhalb von 12 Monaten auch in Teilbeträgen abrufen. Sollte sich der Bau verzögern, ist auch eine Verlängerung auf 36 Monate möglich.

Bei einem Neubau werden zahlreiche Kostenpunkte gefördert, darunter die eigentlichen Baukosten, die Baunebenkosten, wie beispielsweise Architektenhonorar und Notargebühren, sowie die Kosten für die Außenanlagen. Selbst der Kaufpreis für den Baugrund ist förderfähig, solange Sie diesen maximal 6 Monate vor Antragstellung erworben haben. Beim Immobilienkauf können Sie das Darlehen für den Kaufpreis sowie für die Kaufnebenkosten beantragen. Aber auch Modernisierungs- oder Umbaukosten sind förderfähig.

Eckdaten

Förderkredit für Immobilienkauf oder Hausbau (nur bei Selbstnutzung)
Maximale Darlehenssumme: 100.000 €
Effektiver Jahreszins ab 2,46 %

KfW-Wohneigentumsprogramm – Genossenschaftsanteile (Kredit 134)

Möchten Sie als Privatperson Genossenschaftsanteile für selbstgenutzten Wohnraum erwerben, so kommt das KfW-Programm 134 für Sie infrage. Eine Besonderheit dieses Darlehens sind die großzügigen Sondertilgungskonditionen: Sie können den Kredit innerhalb der Zinsbindungsfrist ab 1.000 Euro entweder vollständig oder in Teilen kostenlos vorab tilgen.

Eckdaten

Förderkredit für den Kauf von Genossenschaftsanteilen für selbstgenutzten Wohnraum
Maximale Darlehenssumme: 50.000 €
Effektiver Jahreszins ab 2,46 %

Baukindergeld (Zuschuss 424)

Beim Baukindergeld handelt es sich um einen besonders großzügigen Zuschuss, von dem vorrangig Familien mit mehreren Kindern stark profitieren. So können etwa Familien mit 3 Kindern innerhalb von 10 Jahren Zuschüsse in Höhe von insgesamt 36.000 Euro erhalten.

Das Problem: Die Nachfrage nach der Förderung ist hoch, die Fördermittel aber begrenzt. Sollten Sie Ihr Haus zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. März 2021 gebaut oder gekauft haben und sollte die 6-monatige Antragsfrist ab Einzug noch nicht verstrichen sein, können Sie die Förderung zwar noch beantragen, eine Garantie auf Auszahlung gibt es jedoch nicht. Die KfW weist ausdrücklich darauf hin, dass kein Rechtsanspruch auf Baukindergeld besteht.

Eckdaten

Zuschuss für Immobilienkauf oder Hausbau (nur bei Selbstnutzung)
Zuschuss von 12.000 € pro Kind (jährliche Auszahlung von 1.200 € über 10 Jahre)
Haushaltseinkommen darf 90.000 € (+ 15.000 € für jedes weitere Kind) nicht überschreiten
Voraussetzung: Datum des Kaufvertrags, Erteilung der Baugenehmigung oder frühestmöglicher Baubeginn muss zwischen dem 01.01.2018 und dem 31.03.2021 liegen
Antragstellung: ab Einzug (Frist von 6 Monaten)

Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude Kredit (Kredit 261, 262)

Das KfW-Programm 261, 262 ist äußerst vielfältig, weshalb hier für fast jeden Immobilienkäufer oder Bauherren ein geeignetes Darlehen zu finden sein sollte. Besonders beliebt sind dabei die Fördermittel für den Neubau von Energieeffizienzhäusern. Allerdings sind die finanziellen Mittel der KfW nicht unbegrenzt, weshalb seit April 2022 keine Anträge mehr für die Förderung von Effizienzhaus-Stufe 40 mit Erneuerbare-Energien-Klasse sowie für 40 Plus gestellt werden können. Verfügbar sind weiterhin lediglich Fördermittel für die Effizienzhaus-Stufe 40 mit Nachhaltigkeitsklasse. Um die Förderung zu erhalten, ist das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude nötig.

Bei Bestandsimmobilien können Sie sich im Rahmen dieses KfW-Programms zwischen 2 Optionen entscheiden:

  1. Komplettsanierung zum Effizienzhaus: Gefördert werden hier sämtliche energetische Maßnahmen, die zur Effizienzhaus-Stufe führen.
  2. Energetische Einzelmaßnahmen: Soll keine Effizienzhaus-Stufe erreicht werden, können dennoch einzelne Maßnahmen gefördert werden. Dazu zählen unter anderem die Dämmung der Wände, der Einbau neuer Fenster, die Erneuerung der Heizungsanlage sowie der Einbau intelligenter technischer Anlagen zur Optimierung des Energieverbrauchs.

Eckdaten

Förderkredit für Sanierung, Neubau und Kauf von neuen oder kürzlich sanierten Energieeffizienzhäusern; Förderkredit für einzelne energetische Maßnahmen bei Bestandsimmobilien
Maximale Darlehenssumme: 150.000 € je Wohneinheit für Effizienzhaus, 60.000 € je Wohneinheit bei Einzelmaßnahmen
Effektiver Jahreszins ab 2 %
Tilgungszuschuss: bis zu 18.750 € je Wohneinheit

Übersicht: KfW-Förderung für Neubau und Bestandsbauten

Name des ProgrammsFördergegenstandMaximale FördersummeSonstiges
KfW-Wohnungseigentumsprogramm (Kredit 124)Immobilienkauf oder Hausbau100.000 €Effektiver Jahreszins ab 2,46 %
KfW-Wohneigentumsprogramm – Genossenschaftsanteile (Kredit 134)Kauf von Genossenschaftsanteilen50.000 €Effektiver Jahreszins ab 2,46 %
Baukindergeld (Zuschuss 424)Immobilienkauf oder Hausbau12.000 € pro KindAntragstellung: innerhalb von 6 Monaten nach Einzug
Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude Kredit (Kredit 261, 262)– Für Sanierung, Neubau und Kauf von neuen oder kürzlich sanierten Energieeffizienzhäusern
– Für einzelne energetische Maßnahmen bei Bestandsimmobilien
– 150.000 € je Wohneinheit für Effizienzhaus
– 60.000 € je Wohneinheit bei Einzelmaßnahmen
– Effektiver Jahreszins ab 2 %
– Tilgungszuschuss: bis zu 18.750 € je Wohneinheit

KfW-Förderung für Barrierefreiheit und erhöhten Wohnkomfort

Kredit Altersgerecht Umbauen (Kredit 159)

Wer sein Eigenheim auch im Alter noch nutzen möchte, sollte sich frühzeitig über barrierefreie Umbaumaßnahmen Gedanken machen. Von Vorteil ist dabei, dass der KfW-Kredit altersunabhängig beantragt werden kann, sodass Sie ihn auch in jungen Jahren bereits in Anspruch nehmen können. Mit dem Kredit 159 fördert die KfW eine Vielzahl baulicher Maßnahmen, darunter folgende:

  • Verbreiterung von Zugangswegen
  • Einbau oder Nachrüstung einer Aufzugsanlage
  • Installation von Treppenliften
  • Anbringung von Rampen
  • Einbau von bodengleichen Duschen
  • Einbau von altersgerechten Assistenzsystemen (z.B. smarte Klimatechnik, Notrufsysteme)
  • Maßnahmen zum Einbruchschutz

Im Übrigen können Sie nicht nur bauliche Änderungen an Ihrem Eigenheim fördern: Auch der Kauf einer barrierefrei umgebauten Immobilie ist im Rahmen des Programms 159 förderfähig.

Eckdaten

Förderkredit für altersgerechten Umbau
Maximale Darlehenssumme: 50.000 €
Effektiver Jahreszins ab 1,29 %
Altersunabhängig beantragbar

Investitionszuschuss Barrierereduzierung (Zuschuss 455-B)

Mit dem Investitionszuschuss Barrierereduzierung fördert die KfW im Großen und Ganzen dieselben baulichen Maßnahmen wie mit dem Kredit 159 für altersgerechtes Umbauen. Da es sich bei dieser Förderung um einen reinen Zuschuss handelt, der nicht zurückgezahlt werden muss, erfreut sie sich großer Beliebtheit. Aktuell sind die Fördermittel allerdings erschöpft, sodass keine neuen Anträge mehr gestellt werden können. Positiv beschiedene Anträge sind davon nicht betroffen.

Eckdaten

Zuschuss für den Abbau von Barrieren
Bis zu 6.250 €
Altersunabhängig beantragbar

Investitionszuschuss Einbruchschutz (Zuschuss 455-E)

Auch ein verbesserter Einbruchschutz erhöht den Wohnkomfort und wird daher von der KfW in Form eines Zuschusses gefördert. Der Zuschuss richtet sich sowohl an Eigentümer als auch an Mieter und kann unter anderem für die folgenden Maßnahmen beantragt werden:

  • Einbruchhemmende Türen
  • Nachrüstsysteme für Fenster und Türen
  • Einbruchhemmende Gitter und Rollläden
  • Einburchmeldeanlagen
  • Smart-Home-Anlagen mit Einbruchmeldefunktion

Wenn Sie den Zuschuss nutzen wollen, sollten Sie schnell sein. Die KfW geht zum aktuellen Stand davon aus, dass die Fördermittel Mitte 2022 ausgeschöpft sein werden.

Eckdaten

Zuschuss für Maßnahmen zum Einbruchschutz
Bis zu 1.600 €
Für Eigentümer und Mieter

Übersicht: KfW-Förderung für Barrierefreiheit und erhöhten Wohnkomfort

Name des ProgrammsFördergegenstandMaximale FördersummeSonstiges
Kredit Altersgerecht Umbauen (Kredit 159)Altersgerechter Umbau50.000 €– Effektiver Jahreszins ab 1,29 %
– Altersunabhängig beantragbar
Investitionszuschuss Barrierereduzierung (Zuschuss 455-B)Abbau von Barrieren6.250 €Altersunabhängig beantragbar
Investitionszuschuss Einbruchschutz (Zuschuss 455-E)Maßnahmen zum Einbruchschutz1.600 €Für Eigentümer und Mieter

KfW-Förderung für den Einsatz erneuerbarer Energien

Förderkredit Erneuerbare Energien – Standard (Kredit 270)

Wenn Sie bei Ihrer Immobilie auf erneuerbare Energien setzen wollen, dann ist das KfW-Programm 270 genau das Richtige für Sie. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert hier unter anderem Photovoltaikanlagen, Biogasanlagen und Anlagen zur Stromerzeugung aus Wasserkraft. Der Kredit kann dabei nicht nur von Privatpersonen, sondern auch von Unternehmen in Anspruch genommen werden. Im Idealfall erhalten Sie einen Kredit, der die gesamten Investitionskosten abdeckt. Die Obergrenze liegt bei 50 Millionen Euro pro Vorhaben.

Eckdaten

Förderkredit für Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung (inkl. Speicher)
Für Neu- und Bestandsbauten
Bis zu 100 % der Investitionskosten
Effektiver Jahreszins ab 2,11 %

Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle (Zuschuss 433)

Mit dem Programm 433 fördert die KfW den Einbau von stationären Brennstoffzellen. Der Zuschuss beträgt bis zu 40 Prozent der förderfähigen Kosten.

Eckdaten

Für Neu- und Bestandsbauten
Bis zu 34.300 € pro Brennstoffzelle
Auch für Nicht-Wohngebäude

Übersicht: KfW-Förderung für den Einsatz erneuerbarer Energien

Name des ProgrammsFördergegenstandMaximale FördersummeSonstiges
Förderkredit Erneuerbare Energien – Standard (Kredit 270)Neu- und Bestandsbauten100 % der InvestitionskostenEffektiver Jahreszins ab 2,11 %
Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle (Zuschuss 433)Neu- und Bestandsbauten34.300 € pro BrennstoffzelleAuch für Nicht-Wohngebäude

FAQ: Die häufigsten Fragen und Antworten zur KfW-Förderung

Wenn Sie einen KfW-Zuschuss ins Auge fassen, können Sie diesen direkt über das Zuschussportal der Förderbank beantragen. Einen KfW-Kredit erhalten Sie hingegen immer über die durchleitende Bank. Zwar sind Banken nicht zur Kooperation mit der KfW verpflichtet, doch haben zahlreiche Kreditinstitute – darunter auch Sparkassen und Volksbanken – KfW-Produkte im Angebot. Fragen Sie im Zweifelsfall einfach bei der Bank Ihrer Wahl nach.

Ein KfW-Kredit wird genauso zurückgezahlt wie ein reguläres Annuitätendarlehen. Sie erhalten das Darlehen und zahlen dieses in monatlichen Raten an die durchleitende Bank zurück. Ein Vorteil von KfW-Krediten besteht allerdings darin, dass die ersten Jahre oft tilgungsfrei sind: So zahlen Sie während der ersten Zeit nur die Zinsen, nicht aber den Tilgungsanteil. Für Sie bedeutet das eine geringere finanzielle Belastung.

Den Antrag müssen Sie immer stellen, bevor die Bauarbeiten begonnen haben. Lediglich Beratungsleistungen – also etwa die Besprechung mit einem Architekten oder einem Energieberater – dürfen Sie vorab bereits in Anspruch genommen haben.

Ja, die meisten KfW-Programme lassen sich miteinander kombinieren. So können Sie etwa ein KfW-Darlehen für ein Energieeffizienzhaus aufnehmen und dieses um einen Kredit für die Installation einer Photovoltaik-Anlage ergänzen.

Fazit: Geld sparen durch staatliche KfW-Förderung

Pärchen trinkt zusammen Kaffee auf einem Sofa

Der Staat hat ein Interesse daran, Sie bei Bau, Erwerb oder Umbau einer Immobilie zu unterstützen. Immerhin sorgen Sie durch Immobilieneigentum proaktiv für später vor und das Risiko, dass Sie im Alter auf staatliche Hilfe angewiesen sind, sinkt. Die Fördermittel werden unter anderem über die KfW angeboten, wo Sie die Auswahl zwischen zahlreichen Kredit- und Zuschussprogrammen haben.

Bevor Sie Ihr Immobilienvorhaben in die Tat umsetzen, sollten Sie sich immer zunächst über geeignete KfW-Fördermittel informieren: Mit zinsgünstigen Darlehen oder großzügigen Zuschüssen können Sie eine Menge Geld sparen.

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